Wadersloh. In den vergangenen Wochen war die FWG Wadersloh e.V. mehrfach im Gemeindegebiet mit Infoständen vertreten, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Bei vier Terminen in allen drei Ortsteilen stand der direkte Austausch im Mittelpunkt – mit vielen interessanten Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
Zuletzt war die Wählergemeinschaft am Samstag vor der Bäckerei Hosselmann in Wadersloh anzutreffen. Bereits zuvor hatten die Mitglieder bei drei weiteren Gelegenheiten Stellung zu Fragen und Anregungen bezogen: auf dem Wochenmarkt in Wadersloh, vor dem Geschäft Wächter in Diestedde sowie bei der Bäckerei Scholhölter in Liesborn.
In den Gesprächen ging es um eine breite Palette kommunalpolitischer Themen. Oft genannt wurden der Zustand von Straßen und Gehwegen, die Nahversorgung im ländlichen Raum, der Wunsch nach mehr Aufenthaltsqualität in den Ortszentren sowie Fragen zur Umwelt- und Energiepolitik. Auch der Bedarf an Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und die medizinische Versorgung vor Ort wurden angesprochen.
„Wir freuen uns über das Interesse und die Offenheit vieler Menschen“, sagt Heino Teckentrup, Fraktionsvorsitzender der FWG. „Die Gespräche waren durchweg konstruktiv und zeigen, dass kommunale Politik dort stattfindet, wo die Menschen leben.“
Ein häufiges Missverständnis war ebenfalls Thema: Immer wieder wurden die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Wadersloh e. V. mit der überregionalen Partei „Freie Wähler“ verwechselt. Die FWG Wadersloh stellt in diesem Zusammenhang klar, dass sie eine eigenständige, unabhängige Wählergemeinschaft auf kommunaler Ebene ist – ohne jede organisatorische oder inhaltliche Verbindung zu überregionalen Parteien. Die FWG distanziert sich ausdrücklich von den politischen Positionen und Werten der Partei ‚Freie Wähler‘ auf Landes- oder Bundesebene.
Um ihre kommunale Unabhängigkeit auch sichtbar zu machen und den Wählerinnen und Wählern frühzeitig Orientierung zu geben, ist die FWG inzwischen mit eigenen Bannern und Plakaten im Gemeindegebiet präsent.
„Wir wollen deutlich machen: Wir handeln ausschließlich hier vor Ort – frei, unabhängig und ohne Partei über uns. Diese Freiheit in der politischen Entscheidung ist unser Grundprinzip“, betont Jonas Kruse, Vorstandsmitglied der FWG. Man verstehe sich als demokratische Kraft vor Ort – ohne parteipolitische Bindung, aber mit klarem Gestaltungswillen für die Gemeinde.
Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern soll fortgesetzt werden. Die nächsten Termine stehen bereits fest: Am 14. August ist die FWG erneut auf dem Wochenmarkt in Wadersloh anzutreffen (ab 8:30 Uhr), am 16. August vor dem Ludgerushaus in Liesborn. Weitere Gesprächstermine in den Ortsteilen sind in Vorbereitung, diese werden jeweils auf der FWG-Webseite unter www.fwg-wadersloh.de oder auf Instagram unter @fwgwadersloh veröffentlicht.
