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 freie Wählergemeinschaft der Gemeinde

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Unser Wahlprogramm 2014 steht unter dem Motto:

 „Die Wahl vor Deiner Tür“

Mit diesem Motto wollen wir klar zum Ausdruck bringen, dass Sie, die Bürger, die Wahl haben, wie es mit der Entwicklung in der Großgemeinde weitergehen soll.

Der Freien Wählergemeinschaft Wadersloh e. V. war und ist das Wohl der Einwohner sehr wichtig. Viele der im Wahlprogramm 2009 gemachten Aussagen konnten wir in den vergangenen fünf Jahren in die Tat umsetzen – auch wenn uns nicht alles gelungen ist.

Deshalb ist es jetzt unser Ziel, dass wir – mit Hilfe Ihrer Stimme – die Mehrheitsverhältnisse im Wadersloher Rat verändern. Es muss endlich Schluss sein mit der jahrzehntelangen absoluten Mehrheit der CDU, weil wir lange genug Stillstand in der Entwicklung hatten. Mit neuen Mehrheiten kommt auch neuer Schwung in den Rat.

2009 haben Sie durch die Wahl eines parteilosen Bürgermeister-Kandidaten den Mut bewiesen, etwas zu verändern, weil sich auch endlich etwas ändern musste.

Das Ergebnis ist aus unserer Sicht ein Erfolg für unsere Gemeinde. Deshalb:

Geben Sie uns
in Liesborn, Diestedde und Wadersloh
Ihre Stimme,
damit wir zusammen
unsere Gemeinde weiter nach vorne bringen können!

Die FWG Wadersloh e.V. wird Ihnen mit diesem Wahlprogramm 7 Handlungsfelder aufzeigen, in denen wir konkrete Einzelpunkte umsetzen möchten.

 Unsere 7 Handlungsfelder für die Großgemeinde Wadersloh

1.   Soziale Belange

Schwerpunkt der politischen Arbeit der FWG ist die Berücksichtigung und Behandlung der sozialen Belange in der Gemeinde Wadersloh. Das schließt viele Faktoren ein, die das Leben der Menschen in unserer Gemeinde beeinflussen und bereichern.

Alle Bevölkerungsgruppen – beispielhaft nennen wir Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene – sind uns wichtig. Sie alle haben viele gute Ideen, diese sollten aufgegriffen werden und somit Einfluss auf politische Entscheidungen haben.

Frauenfragen und -belange sind und bleiben ein wichtiger Bestandteil unserer Politik – an dieser Stelle ist auch anzumerken: Die Anzahl von Frauen und Männern war in der FWG stets ausgewogen – ohne dass man eine „Frauenquote“ hätte festlegen müssen.

Unsere Einzelpunkte:

·      Den sozialen Wohnungsbau stärker fördern, um bezahlbare
       Wohnungen in der Gemeinde anzubieten

·      Projekte für betreutes Wohnen weiter unterstützen

·      Auf barrierefreie Ortskernplanung achten

·      Unterstützung / Förderung der Vereinsarbeit

·      Einrichtungen zur Jugendbetreuung vorrangig in Diestedde und
       Liesborn anbieten

·      Es hat sich gezeigt, dass die aufsuchende Jugendarbeit in allen
       Ortsteilen notwendig war. Nach sichtbaren ersten Erfolgen wollen
       wir diese Arbeit weiter fortsetzen.

·      Jugendliche mehr ansprechen, um sie in die politische Arbeit
       einzubeziehen

·      Kinderspielgeräte an Sportanlagen aufstellen, in Zusammenarbeit
        mit den Vereinen

·      Bewegungsgeräte für Erwachsene sollen in allen Ortsteilen
       aufgestellt werden, auch auf Spielplätzen.

 

2.   Schutz und Erhalt des direkten Lebensraums

Die FWG wird sich auch künftig für den Erhalt der Natur und der Artenvielfalt in unserer Gemeinde einsetzen. Das sind wir den nachfolgenden Generationen schuldig, um in einem guten Umfeld zu leben.

Unsere Einzelpunkte:

·      Die gesamte Bandbreite von Natur-, Landschafts-, Umwelt- sowie
       Tierschutz betrachten und aufrechterhalten

·      Die Erstellung einer Baumschutzsatzung beantragen, um das
       Abholzen der wichtigen Solitärbäume zu vermeiden

·      Weitere Unterstützung des Tierheims Lippstadt sicherstellen

·      Ein Frackingverbot zum Grundwasserschutz unterstützen

·      Windenergie: Die zurzeit in der Gemeinde laufenden Prüfungsverfahren müssen abgewartet werden.
        Realisierung einer Windenergieanlage am Zentralklärwerk nur als Bürgerwindprojekt. Hinzu kommt, dass das Projekt auch nach der bevorstehenden EEG-Novelle wirtschaftlich sein muss.

·      Die FWG wird sich auch weiterhin für die Förderung regenerativer Energien sowie Energiesparmaßnahmen an öffentlichen Gebäuden einsetzen.

3.   Dorfentwicklung

Alle drei Ortsteile sollen ihren dörflichen Charakter beibehalten, denn jeder ist für sich einzigartig, womit sich die dort lebenden Menschen auch identifizieren. Dennoch sind gute Ideen gefragt, um die Ortsteile auch weiterhin attraktiv und lebenswert zu halten.

Hier müssen wir dem Verlauf des demographischen Wandels weiter entgegenwirken, indem wir die Familienfreundlichkeit unserer Gemeinde noch erhöhen.

Unsere Einzelpunkte:

·      Erhalt der kommunalen Infrastruktur und deren langfristige Finanzierung

·      Die Erhaltung und Entwicklung der Ortskerne in allen drei Ortsteilen gleichermaßen im Auge behalten

·      Die Neugestaltung Wadersloh Mitte (Kirchplatz/Freudenberg) schnellstmöglich über einen Investor umsetzen. Wenn            
       dieses nicht gelingt, dann Gestaltung über ein gemeindliches Bürgerprojekt.

·      Neue Nutzungsmöglichkeiten für leerstehende Gewerbeimmobilien erarbeiten

·      Für Hundehalter eine eingezäunte Hundeauslaufwiese einrichten

·      Kostenlose Abgabe von Hundekotbeuteln an Hundebesitzer auch über Geschäfte (ähnlich wie beim Gelben Sack)

4.   Betreuung, Bildung, Kultur

Unsere Aufgabe sehen wir auch darin, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu begleiten. Das geht aber nur, wenn sie in einem sicheren, intakten und behüteten Umfeld aufwachsen. Wir werden uns einsetzen, dass dafür in der Gemeinde die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden.

Um sich weiterzuentwickeln ist es auch sehr wichtig, ein zeitgerechtes und modernes Schulsystem zu durchlaufen. In diesem Zusammenhang wirken wir insbesondere auch am weiteren Aufbau der Sekundarschule mit.

Unsere Einzelpunkte:

·      Bereitstellung der Kindergartenplätze und U3-Plätze

·      Den weiteren Aufbau der Sekundarschule gemeinsam mit den Eltern aktiv begleiten

·      Die Auswahl des Schulstandorts und die Einrichtung der Infrastruktur für die Sekundarschule mitgestalten

·      Hauptschule und Realschule bis zu ihrer Auflösung ohne Nachteile für die Schüler weiterführen

·      Einsatz für eine gute und sichere Schülerbeförderung

·      Das Lehrschwimmbecken in Liesborn erhalten und modernisieren

·      Die Sportanlagen der Gemeinde auf dem neuesten Stand halten, um Schul- und Vereinssport sicherzustellen

·      Neuausrichtung der kulturellen Vorhaben, Ersatz des Bildhauersymposiums durch Projekte im Bereich Kunst + Schule

5.   Landwirtschaft

Wadersloh ist eine ländlich geprägte Flächengemeinde, in der die Landwirtschaft eine große Rolle spielt. Wichtig ist uns der Erhalt der „kleinen“ landwirtschaftlichen Familienbetriebe, um zu vermeiden, dass zukünftig die Lebensmittelerzeugung zum industriellen Vorgang von Großbetrieben wird.

Hierzu möchten wir viel mehr Kontakt zu unseren Landwirten aufnehmen, um uns besser über die verschieden Thematiken zu informieren. Das soll uns dann auch besser in die Lage versetzen, zu verschiedenen Themen zwischen Bürgern, Landwirten und überörtlichen Gremien zu vermitteln, sowie sachliche Gespräche zu führen.

Unsere Einzelpunkte:

·      Erhalt der Wirtschaftswege

·      Gewässerschutz an der Glenne mitgestalten

·      Verzicht auf Gentechnik

·      Bio-Produktion fördern

6.   Wirtschaft und Finanzen

In Sachen Finanzen plädiert die FWG auch weiterhin für eine sparsame Haushaltspolitik. Unser weiteres Handeln hängt von einer guten Gemeindefinanzierung ab.

Mit der zweitgeringsten Pro-Kopf-Verschuldung im Kreis Warendorf stehen wir noch gut da, und daran soll sich auch weiterhin nichts ändern.

Unsere Einzelpunkte:

·      Gewerbetreibende weiterhin gut betreuen

·      Neuinvestoren hilfreich zur Seite stehen

·      Jungunternehmern die Möglichkeit aufzeigen, sich in den Ortsteilen in den Bereichen Gastronomie und Einzelhandel 
       eine Existenz aufzubauen

·      Durch gute Außendarstellung die gemeindlichen Grundstücke sowie die Gewerbeflächen (Centraliapark) weiter 
       erfolgreich vermarkten

·      Keine Grundstückskäufe mehr durch die Gemeinde, ohne ein überzeugendes Nutzungskonzept!

·      Die beiden Bauplätze an der Marcillatstraße aus dem Bebauungsplan herausnehmen, um den Spielplatz zu erhalten

·      Tourismuskonzept für alle Ortsteile erarbeiten, in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein

·      Die auslaufenden Konzessionsverträge für Strom und Gas genauestens wegen einer Übernahmemöglichkeit der Netze
       prüfen

·      Wiedereinführung des Bürgerhaushalts, um die Finanzen der Gemeinde besser durchschaubar zu machen und auch 
       an dieser Stelle die Beteiligung der Bürger zu erleichtern.

7.   Kernbereichsmanagement

Das Motto der FWG von 2009 „Mit den Bürgern neue Akzente setzen“ ist im Kernbereichsmanagement (KBM) richtig zum Tragen gekommen. Es wurden sehr viele Impulse gesetzt, die bürgernahe Entscheidungen zur Folge hatten. 

Bei der Umsetzung der erarbeiteten Projekte möchten wir weiter mit Ihnen zusammenarbeiten.

Unsere Einzelpunkte:

·      Erarbeitung neuer Kernbereichs-Projekte und dadurch die Bürgerbeteiligung in Fluss halten

·      Zügige Fertigstellung der Reit-, Rad- und Wanderwege rund um Wadersloh

·      Weitere Unterstützung des Bürgerbusses (Aufbau einer zweiten Linie) 

·      Umbenennung der Sportstätten Carl-Diem wegen nationalsozialistischem Hintergrund

 

Das wesentliche Ziel der FWG Wadersloh e.V. ist es...

... gemeinsam mit einer breiten Basis von Bürgern
zukunftsweisende Entscheidungen herbeizuführen.

Das sind Entscheidungen
„Vor Deiner Tür“, 
die wir gemeinsam tragen wollen.


























 

 

 

FWG-Fraktion
im Rat der

Gemeinde Wadersloh

 

Heino Teckentrup

Fraktionsvorsitzender

 

Freudenberg 24

59329 Wadersloh

 

 

 

 

 

 

 

Stellungnahme zum Haushalt 2014

 

Sehr geehrte Bürgerinnen, Bürger, Ratsmitglieder aller Fraktionen,
Herr Bürgermeister und interessierte Medienvertreter!

 

Am Beginn dieser Stellungnahme ist es uns ein wichtiges Anliegen, erst einmal danke zu sagen:

 

  • Unser erster Dank geht an alle, die seit 4 Jahren aktiv im Kernbereichsmanagement ehrenamtlich und erfolgreich mitarbeiten.

 

Dieses – auch teure – Projekt verschwand nicht wie einige vorher in der Schublade,
sondern zeigt sichtbare Erfolge:

 

  • Der Bürgerbus rollt.

  • Der Glückspilz ist im Umlauf.

  • Pastors Garten ist neu gestaltet worden.

  • Eine Wadersloher Firmen-Homepage ist entstanden.

  • Wander und Reitwege wurden neu geplant.

  • Das Siegel Fairtrade Town wurde überreicht.

 

... und noch vieles mehr.

 

Dank auch an alle die,die sich in unseren vielzähligen Vereinen ehrenamtlich engagieren. Da möchte ich persönlich in diesem Jahr die Fördervereine der Kindergärten und der Schulen erwähnen. Alle Beteiligten schenken der Gemeinschaft etwas ganz wichtiges, ihre Freizeit.

 

 

Dank auch an unsere Verwaltung. Sie wurde in diesem Jahr schon wieder von der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) durchgecheckt. Bei den Sach- und Personalaufwendungen sowie in der Informationstechnologie wurden sehr gute Ergebnisse erzielt.

 

Diese beiden Bereiche waren auch in den letzten 4 Jahren immer im haushaltstechnischem Fokus der FWG, denn hier geht es um sehr viel Geld. Die Überprüfung hat nun bestätigt, dass dieses Geld auch verantwortungsvoll eingesetzt wurde.

 

 

Die gesamte Zusammenarbeit zwischen FWG Fraktion und Rathaus im zurückliegenden Jahr zeigt uns wieder, dass wir eine sehr bürgernahe und offene Verwaltung haben.

 

Zurückblickend auf das letzte Jahr kann die FWG erfolgreiche Projekte aufzeigen, bei denen sie maßgeblich Einfluss genommen hat:

 

  • Einführung der Ehrenamtskarte.

  • Die Sekundarschule wurde eingeweiht und somit der Schulstandort Wadersloh gesichert.

  • Der Kunstrasenplatz in Wadersloh wurde fertiggestellt.

  • Der Neubau einer modernen Laufbahn für den Breitensport wird jetzt realisiert.

  • Der schon seit über 10 Jahren geforderte Wanderweg rund um Wadersloh wird jetzt in die Tat umgesetzt.

  • Senkung der Abfallgebühren.

  • Ein moderner Recyclinghof konnte in Betrieb genommen werden.

 

 

In diesem Jahr fällt die Stellungnahme der FWG Fraktion anders aus als man es sonst gewohnt ist. Wir sind der Meinung, Sie müssen sich diesmal kein bekanntes Zahlenwerk zum x. Mal anhören, denn die Fakten liegen ja auf dem Tisch.

 

Die FWG Fraktion wird auch in Zukunft nur Anträge stellen,
die finanziell solide
sind

und die Gemeinde nach vorne bringen.

 

Unsere Kernaussage aus dem Jahr 2012 hat auch für den Haushalt 2014 Bestand:

 

Keine zusätzlichen Belastungen der Bürger
durch Erhöhungen gemeindlicher Gebühren und Steuern.

 

Mit einem neuen Zusatz:

Keine Neuaufnahme von Krediten!

 

Der Spielraum für die Haushaltsplanberatungen war denkbar gering.

Der Haushalt 2014 der Gemeinde Wadersloh hat Gesamtaufwendungen in Höhe von 20,4 Millionen Euro.

Davon sind allein 95 % nicht veränderbare Pflichtaufgaben.

 

 

Es bleiben gerade einmal 5 % für freiwillige Maßnahmen zur Verfügung, das sind 1 Million Euro.

 

Es ist uns klar, dass 1 Million Euro sehr viel Geld ist – trotzdem:

 

In diesem Zusammenhang ist uns dieser Betrag viel zu gering!!!

 

 

Es hat sich in den letzten vier Jahren an den Abgaben und Zuweisungen nichts zum Positiven geändert:

 

  • Die Kreisumlage als Abgabe erhöht sich um 500.000 Euro auf 6,3 Millionen Euro.

 

  • Die Schlüsselzuweisungen des Landes werden dieses Mal auch wieder gekürzt.

 

An dieser Stelle äußern wir uns zur Landesregierung, die seit 2012 im Amt ist. Man bemüht sich dort, klamme Kommunen finanziell zu retten. Der geplante Kommunal-Soli ist aber ebenso fragwürdig wie einige neue Infrastruktur-Projekte, die in erster Linie den Schuldenstand des Landes weiter erhöhen. Bestes Beispiel: Die sogenannten Fahrrad-Schnellwege im Rhein-Ruhrgebiet für geplante 100 Millionen Euro.

 

Wäre es da nicht zum Beispiel besser, die L586 zwischen Lippstadt und Diestedde zu sanieren?

 

 

Der Kreis Warendorf hat einen Rekord-Haushalt mit einem Volumen von 350 Millionen Euro beraten.

Die Verantwortung für zusätzliche Kosten wird nach Düsseldorf bzw. Berlin verschoben mit dem Argument „Der Gesetzgeber ist der wahre Kostentreiber“.

 

Dann verwundert es uns aber, wenn man die Aussage tätigt, der Haushalt des Kreises Warendorf sei „Finanzpolitik für Feinschmecker“. Genau so sieht es der Landrat Dr. Olaf Gericke, CDU! (Zitat nach „Die Glocke“ vom 19. Oktober 2013.)

 

Anschließend haben alle Fraktionen im Kreistag wohl noch mal mit ganz spitzem Bleistift nachgerechnet.

 

Und siehe da – in der Hauptausschusssitzung vom 04.12.2013 gab unser Bürgermeister bekannt, dass die Gemeinde 30.000 Euro weniger an den Kreis abführen muss. Für diese kleine Erleichterung und die geleistete Arbeit auf Kreisebene möchten wir uns natürlich auch auf diesem Wege bedanken.

 

Am 13. Dezember 2013 verabschiedete der Kreistag den Haushalt für 2014 einstimmig.

 

Doch wenn man sich Inhalte der Haushaltsreden der Kreistagsfraktionen anschaut, tauchen noch verschiedene Fragen auf, die im Nachhinein zu hinterfragen sind.

 

Insbesondere im Forderungsmanagement des Kreises scheint etwas im Argen zu liegen. Genauso wird von einer "Verweigerungshaltung“ von Kommunen geredet, die berechtigte Forderungen nicht leisten würden, so die Aussage des Vorsitzenden Rudolf Nahrmann der FWG-Kreistagsfraktion.

 

 

Unser Resümee ändert sich dadurch aber nicht:

 

Für unsere Gemeinde bleibt hauhaltstechnisch
nur die „Schmalhans-Kost“ übrig.

 

Nach allen Beratungen sieht der Ergebnisplan unseres Haushaltes ein Defizit von unter einer Million Euro vor. Dieses Defizit können wir aus unserer Ausgleichsrücklage decken.

 

Mit diesem Zugriff kommen wir finanziell
noch einmal für 2014 mit einem blauen Auge davon.

 

So kann es aber für die Zukunft langfristig nicht weiter gehen!

 

 

 

Jetzt der Blick nach vorn:

 

Unseren Arbeitsschwerpunkt 2014 richten wir darauf aus, dass man sich wohl in erster Linie verstärkt darum kümmern sollte, was vor der eigenen Tür passiert. Das wollen wir nach folgenden zwei Grundsätzen tun:

 

Familien mit ihren Kindern sind für uns die Zukunftsträger unserer Gesellschaft.
Sie erbringen wichtige Leistungen für unsere Gemeinschaft und das Gemeinwohl.

 

Die demografische Problematik wird auch unsere Gemeinde treffen. Deswegen werden wir auch die Interessen unserer Senioren stärker in den Fokus stellen.

 

Dabei sind uns insbesondere folgende konkrete Projekte wichtig:

 

  • Die beiden neuen Baugebiete in Wadersloh am Lechtenweg und in Liesborn Kirchhusen weiter zu entwickeln.

  • Die Sekundarschule weiter unterstützen, aber Haupt- und Realschule nicht aus dem Blick verlieren.

  • Das Liesborner Lehrschwimmbecken im Bestand halten.

  • Die aufsuchende Jugendarbeit auch in den anderen Ortsteilen neu überdenken. Denn in Diestedde und Liesborn haben sich klare Handlungsfelder aufgezeigt.

  • Die Errichtung der Kunststofflaufbahn und Erneuerung der Skateranlage vorantreiben.

  • Jugendpolitische Beteiligungsangebote erarbeiten.

  • Die genauen Aufstellorte der beschlossenen Bewegungsgeräte für Senioren ausarbeiten.

  • Kernbereichsmanagement und Demografie-Projekte weiter unterstützen.

 

Mit diesen Projekten wollen wir die gesamte Gemeinde weiter attraktiver gestalten.
Für die Einwohner aller Ortsteile und für alle Altersstufen.

 

Weitere und wichtige Handlungsfelder:

 

  • Die Ortskernsanierung am Kirchplatz / unterer Freudenberg muss endlich klare Konturen annehmen.

 

  • Windenergie in der Gemeinde – natürlich unter Einhaltung aller Vorschriften und Einbindung der Betroffenen. Finanziell und wirtschaftlich muss das Projekt sinnvoll betrachtet werden.

 

  • Die zunehmende Massentierhaltung in der Großgemeinde halten wir für problematisch. Deshalb wollen wir versuchen, Einfluss auf die Entscheidungsträger zu nehmen.

 

  • Die Besorgnis vieler Bürger wegen der zuletzt doch leicht angestiegenen Einbruchszahlen in allen Ortsteilen haben wir aufmerksam registriert. Gleiches gilt für den Vandalismus, der zuletzt in Diestedde aufgetreten ist.

    Wadersloh war bisher die zweitsicherste Kommune im Kreis Warendorf.

Wir werden Gespräche mit den Verantwortlichen in der Verwaltung führen, damit das auch weiterhin so bleibt.

 

Unser Fazit:

 

Die FWG-Fraktion wird dem Haushaltsplan für 2014
und dem Stellenplan zustimmen.

 

 

Durch die aktive Arbeit der FWG-Fraktion im Rat und seinen Ausschüssen – unterstützt von Verwaltung und Bürgermeister – hat sich in der Gemeinde Wadersloh viel verändert, und zwar in die richtige Richtung.

 

Der amtierende Bürgermeister Christian Thegelkamp stellt sich wie bekannt zur vorzeitigen Wahl im Mai 2014. Er wird dabei auch durch die FWG unterstützt. Denn mit ihm wollen wir weiter erfolgreiche und auch stabile Verhältnisse in der Gemeinde und in der Verwaltung behalten.

 

Die FWG – die im nächsten Jahr ihr 25 jähriges Bestehen feiert – wird im Mai 2014 in allen 16 Wahlbezirken der Gemeinde wieder antreten.


Wir sind die zweitstärkste Fraktion im Rat. Doch unser erklärtes Ziel ist es, die Mehrheitsverhältnisse schon bei der nächsten Kommunalwahl 2014 zu verändern. Um den unterschiedlichen Belangen von Liesborn, Diestedde und Wadersloh – also unserer Großgemeinde – nach innen und außen noch mehr Beachtung zu verschaffen.

 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen
friedliche Weihnachten, Gesundheit und ein gutes Jahr 2014! 

E-Mobilität ist in der Gemeinde Wadersloh keine Zukunftsmusik mehr, 
dies wurde am Freitag durch eine offizielle Übergabe dokumentiert:
 
Das Solar-Carport und die Elektrotankstelle am Rathaus sowie
zwei elektrisch betriebene Fahrzeuge (davon ein Hybridfahrzeug)
sind nun ganz offiziell in Betrieb. 
 
Die FWG hat sich seit Jahren dafür eingesetzt, umweltfreundliche
Fahrzeuge in den Fuhrpark der Verwaltung aufzunehmen.
Gemeinsam mit der Genossenschaft Umweltfreundliche Energie
Wadersloh e. G. (UEW) hat man dieses Ziel nun erreicht.  
 
Die Wadersloher Elektroflotte enthält neben den beiden E-Autos
auch seche E-Bikes. Wer das elektrische Fahrrad für sich entdecken
möchte, kann am Rathaus eines von sechs E-Rädern ausleihen. Direkt
am Rathaus kann man auch die elektrischen Räder aufladen.
 
 
Die FWG ist überzeugt: Die Gemeinde Wadersloh und UEW haben
an dieser Stelle ein wichtiges Zeichen für ein modernes
Fortbewegungsmittell gesetzt. 
 
Solar-Carport

Stellungnahme der FWG zur geplanten Fällung des Kastanienbaums auf dem Spielplatz „Hölzerne Straße“ in Wadersloh

Nach einem Bürgerantrag zur Fällung der Kastanie auf dem Spielplatz „Hölzerne Straße“ vom Anfang des Jahres wurde der Baum in der Zwischenzeit von der Gemeinde überprüft. Als Ergebnis stellte die  Verwaltung fest, dass der Baum  an sich in einem guten Zustand und gesund ist. Bei extremen Wetterbedingungen könne aber auch ein gesunder Baum umfallen. Nun  soll der Baum aus  „verkehrssicherungspflichtigen Gründen“ gefällt werden.

Die FWG ist erstaunt darüber, dass dieser Beschlußvorschlag ausgerechnet im Umweltausschuß der Gemeinde eine Mehrheit gefunden hat  und der Baum nun baldmöglichst entfernt werden soll. Gibt es da nicht genug Gründe, diesen prächtigen gesunden Baum zu erhalten, nachdem sich doch auch viele Mitglieder im Arbeitskreis Erscheinungsbild  für mehr Grün auch und gerade innerhalb der  Ortschaften ausgesprochen haben?

  • Er steht mit 4 Metern Entfernung weit genug vom benachbarten Grundstück entfernt.
  • Sein Standort auf einem Spielplatz ist optimal: Herabfallende Kastanien stören im Herbst niemanden und können stattdessen als Naturspielzeug von den Kindern genutzt werden.
  • Er ist ein Blickfang und Schattenspender nicht nur für die Besucher des Spielplatzes.
  • Seine Früchte und sein Laub verbleiben im Herbst bei südwestlicher Hauptwindrichtung größtenteils auf dem Spielplatzgelände.

Auf die vielen ökologischen Gründe, die weiter für seinen Erhalt sprechen (Klimaschutz durch CO² – bindung, Sauerstoffproduktion, sein Wert als Luftbefeuchter, Staub- und Lärmfänger, Brutplatz für Vögel, Versteck auch für andere Tiere und vieles mehr), soll hier gar nicht weiter eingegangen werden.

Während nun zum Beispiel in Lippstadt und Warendorf  umweltbewußte Bürger durch gezielte Laubsammelaktionen für ihre durch die Miniermotte gefährdeten Kastanien kämpfen, wird in unserer Gemeinde ein gesunder Kastanienbaum gefällt. Vielleicht sollten wir uns von der Botschaft des heimischen Künstlers  Ulrich Möckel, der durch seine „Silberpappel“  im Rathaus mahnt, das Verhältnis Mensch – Natur  immer wieder neu zu überdenken doch noch zu einem anderen Urteil bewegen lassen!

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